auf meinem geschäftsweg - u-bahn station "friedrichstraße" wurde von der firma "wall" die ganze haltstelle mit videoleinwänden ausgestattet. ich empfinde das als eingriff in meine privatsphäre, da das argument wie bei normal werbung - "du must ja nicht hinschauen" meines achtens nicht zählt.
das auge reagiert aus biologischen/evolutionären gründen auf dinge die sich bewegen (weil sie gefahr bedeuten könnten), auch wenn sie nicht bewusst fokussiert werden und zieht somit den fokus auf sich. und genau dies geschiet bei bewegter werbung. die leute stehen inzwischen wie zombis an der haltstelle und starren auf die tollen werbevideos. wer versucht dies zu vermeiden - landet dank des biologischen effekts irgendwann automatisch da.
ich werde mal eine beschwerde an die bvg schreiben - mal sehen was die dazu meinen.
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